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F.E.N.-Flossfahrt vom 09.07.2006
Wir starteten pünktlich am Sonntag gegen 09:00 Uhr ca. 40 km außerhalb von München mit einem vollbesetzten Floß. Gott sei Dank hatte Wolfgangs Frau für mich eine Kappe bereit, denn ich hatte sie vergessen, was tödlich gewesen wäre, denn die Sonne knallte uns den ganzen Tag auf das Haupt.
Die ersten 2-4 km geht es über einige Stromschnellen und Kurven auf einer etwas wilden Isar entlang, deren Wasser an diesem Tag kalt und etwas grau war. Natürlich fing auch sofort die Musi an zu spielen und im Nu hatte ich eine Leberkäs-Semmel in der Hand und dann im Mund. Es war eine lustige Mannschaft, die uns sicher und humorvoll steuerte, vor allem hatten auch sie stets guten Durst, wobei allerdings nie Schwächen in der Handhabung des Floßes erkennbar wurden. Nach ca. einer Stunde beruhigte sich der Lauf des Wassers und es konnte ausgiebig gebadet werden.
Wir taten dies nicht, denn im Moment läßt die Figur dies nicht zu. Aber wie schnell ein Präsident baden gehen kann, wenn er nicht aufpasst, zeigte uns life „Panni“. Die Sonne, das Bier und die etwas glitschig gewordenen Planken des Floßes ließen ihn ohne Vorwarnung, mitsamt der Montur in die eisigen Fluten stürzen. Sehr zur Freude der anwesenden Gesellschaftsmitglieder! Danach zeigte sich Walter nur in Unterhose und genoss die kühle Prise. Unsere beiden Männer von der ARAG, als auch Siggi, sein Vorstand aus Elfershausen und meine Wenigkeit, staunten und schauten, tranken und aßen und bekamen nun mit, wie ein Wolfgang Kreuzer die Bekanntschaft des Wassers machte... Was tut man nicht alles für seine Mitglieder. Gegen 15:30 Uhr legten wir in München an, nicht ohne einen tollen Einzug per Floß in die Stadt erlebt zu haben, denn Menschenmassen säumten das Ufer und winkten uns zu. Hätte die Kapelle den Triumphmarsch von Aida gespielt, wäre die Situation perfekt gewesen. Wir hatten einen schönen Tag erlebt, kamen unseren „Versicherern“ auch menschlich näher und bedanken uns nochmals bei Wolfgang und seiner Hanna für die uns erwiesene tolle Gastfreundschaft.
Vielleicht ist so eine Floßfahrt ja mal für eine Arbeitstagung gut, die Birne wird gekühlt und der Geist durch die schöne Natur beflügelt. Nun geht es wieder an die Arbeit und ich grüße Euch ganz herzlich
Egon Schmid
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